Materialkombinationen


Kunststoff zu Metall

Deringer-Ney ist ein führender Produzent von Einlegespritzgussteilen, die in großer Bandbreite in medizinischen und industriellen Anwednungen zum Einsatz kommen, z.B. in elektrischen Signalschaltern, Präzisionspotentiometer und Schleifkontakte. Diese gestanzten und im Einlegespritzguss gefertigten Komponenten müssen tyischerweise eine hohe Verlässlichkeit,  minimale Toleranzen, exzellente Korrosionsbeständigkeit bei gleichzeitig hoher elektrischer Leistungsfähigkeit und ökonomischer Effizienz für den Einsatz in Anwendungen zu Massenproduktion vorweisen.

Im Fall von medizinischen Anwendungen sind diese Komponenten aus spezifischen biokompatiblen Legierungen aus Platinum, Gold und Palladium gefertigt, welche Deringer-Ney selbst entwickelt.  

Gummi zu Kunststoff

Mit Expertise sowohl im Gummi- als auch im Kunststoff-Spritzguss kann Da/Pro Rubber das volle Spektrum dieser Materialkombination anbieten. 

  • Anforderungen und Besonderheiten bei der gemeinsamen Verarbeitung von Gummi und Kunststoff: Das Gummi-Spritzgussverfahren erfordert sehr hohe Temperaturen, bei denen die meisten Kunststoffkomponenten schmelzen. Das Gummi zu Kunststoff-Spritzgussverfahren erfordert daher den Einsatz von Hochtemperatur-Kunststoffen für die Kunststoffkomponente.
  • Das Überspritzen eines Elastomerformteils mit Kunststoff wird für viele Ventile und Membranen verwendet, bei denen das Elastomerformteil alleine nicht die nötige Formbeständigkeit für das Ventil oder die Membran liefert. Das Verfahren ermöglicht es, gegensätzliche Materialeigenschaften zu vereinen: Flexibilität, mechanische Belastbarkeit, chemische und Lösemittel-Beständigkeit des Elastomers gegenüber Kostenvorteilen von Kunststoff.
  • Bei der Entwicklung von Komponenten mit solchen Materialkombinationen ist es sinnvoll, das Gummi als Umspritzung eines Kunststoff-Einlegeteils zu nutzen. So wird die Kunststoffkomponente vor Verformung und Verfärbung geschützt und die elastomerische Komponente des Bauteils weist weniger Formgrate auf.

Gummi zu Metall

Mit dem Da/Pro Rubber-Prozess für das Verbinden von Gummi und Metall werden optimale Ergebnisse erzielt, die den strengen Design- und Qualitätsansprüchen unserer Kunden entsprechen. Das Elastomer wird durch einen mechanischen und/oder chemischen Prozess am Trägermaterial befestigt. Beim chemischen Verbinden wird das Elastomer vulkanisiert und direkt während des Spritzgussprozesses an den Metall- oder Plastikträger befestigt.

Metall zu Metall

Für die Verbindung verschiedener Metalle stehen Ihnen verschiedene Technologien unsere Partner Deringer-Ney und MicroGroup zur Verfügung:

  • Fügen unterschiedlicher Metalle
  • Schweißen