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1-Wegehahn

(Einwegehahn)
Hähne steuern das Zu- und Ableiten von Flüssigkeiten

ABS

Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat

ACM

Die herausragende Eigenschaft von Acrylat-Kautschuk ist seine ausgezeichnete Hitze- und Heißölbeständigkeit. ACM ist resistent gegen Motoröle mit modernen Additiven, Getriebeöle, Schmierfette usw. Hinzu kommen die hohe Oxidations-, Alterungs- und Ozonbeständigkeit einer gesättigten Polymerkette. Temperaturbereich von –30°C bis +150°C.

Adhäsion, bakterielle

Anhaftung von Bakterien an Schleimhautoberflächen als erster Schritt einer Infektion

angebondet

Bindung (chem.), Klebestelle

Antimikrobielle Tests

Tests zur Überprüfung der Wirksamkeit antimikrobieller Substanzen, die eine direkte oder verzögerte Abtötung von Bakterien und Pilzen verursachen.

Arteriographie

Als Arteriographie wird die radiologische Darstellung von arteriellen Blutgefäßen (arterielle Angiographie) bezeichnet.

aspirieren

lat. aspirare - anhauchen; Ansaugen von Gasen oder Flüssigkeiten; im erweiterten Sinne (anästh.) Eindringen flüssiger oder fester Stoffe (Mageninhalt, Blut, Fremdkörper) in die Atemwege während der Inspiration infolge fehlender Schutzreflexe, z.B. bei Bewusstlosen, bei Narkoseleitungen am nicht nüchternen Patienten oder Ileus

AU

Polyester-Urethan-Kautschuk, Polyäther-Urethan-Kautschuk

Auflösung

Kleinster Wert, mit dem eine Größe gemessen oder dargestellt wird. Z.B. 0,001mV -> Auflösung 1millionstel Volt. Siehe dagegen Genauigkeit.

Belüftungsfilter

Filter zum Austausch von Luft in ein Gefäß beim Aspirieren

Benannte Stelle

Stellen, die für die Durchführung von Prüfungen und Zertifizierungen im Zusammenhang mit Konformitätsbewertungsverfahren zugelassen sind.

Beryllium

Beryllium ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Be und der Ordnungszahl 4. Das zweiwertige, stahlgraue Leichtmetall ist sehr hart und spröde. Es wird meist als Legierungszusatz verwendet. Beryllium besitzt für ein Leichtmetall einen bemerkenswert hohen Schmelzpunkt. Neben der sehr hohen Wärmekapazität besitzt es einen um 1/3 höheren Elastizitätsmodul als Stahl, die Schwingungsdämpfung ist ebenfalls sehr hoch. Zusätzlich besitzt es eine hohe Durchlässigkeit für Röntgenstrahlen. Alphateilchen setzen aus Beryllium Neutronen frei.
Bei Raumtemperatur ist Beryllium an trockener Luft beständig, es bildet sich eine passivierende Oxidhaut die dem Angriff konzentrierter Salpetersäure widersteht. In Salzsäure wird es schnell angegriffen. An feuchter Luft überzieht es sich mir einer Schicht aus Hydroxid. Beryllium ist giftig und kanzerogen.

beschleunigte Alterung

Durch Umgebungseinflüsse wie Temperatur und Feuchtigkeit oder Dauerstress gefördertes Altern einesProdukts

Bioburden

Bestimmung der Keimzahl

Biofunktionalität

Substitution von Funktionen biologischer Systeme durch technische Systeme, Beispiel: Prothese

Biokompatibilität

Wechselseitige Verträglichkeit zwischen einem technischen und einem biologischen System

bns

Abkürzung für "Bulk Non Sterile"; Produkte werden in größeren Mengen abgepackt und unsteril geliefert.

CE

Dieses Prüfzeichen muß für alle Produkte vergeben werden, die innerhalb der Europäischen Gemeinschaft vertrieben werden.

Chromatographie

(griechisch, deutsch Farbenschreiben) wird in der Chemie ein Verfahren genannt, das die Auftrennung eines Stoffgemisches durch dessen Verteilung zwischen einer stationären und einer mobilen Phase erlaubt. Dieses Prinzip wurde erstmals 1903 von dem russischen Botaniker Michail S. Tswett angewendet und dargelegt. Praktische Anwendung findet diese Methode zum einen in der Produktion zur Reinigung vor Substanzen (= päperative Chromatographie), zum anderen in der chemischen Analytik, um Stoffgemische aufzutrennen und ihre Inhaltstoffe zu analysieren.

Chronische Toxizität

ist die Giftigkeit eines Präparates, das in wiederholten Dosen über längere Zeiträume, in der Regel über 10% der Lebenserwartung hinaus, verabreicht wird und bei einmaliger Gabe noch unwirksam ist

Copolymer

Copolymere sind Thermoplaste die sich aus unterschiedlichen Molekülen (Monomeren) zusammensetzen, die zufällig an verschiedenen Stellen der Kette eingefügt werden.

CR

Chloropren-Kautschuk; Polychlorpren-Kautschuk; Chlorkautschuk; Chloropren-Kautschuk wird durch Polymerisation von Chloropren (2-Chlor-1,3-butadien) synthetisiert. Die (meist roten) Stopfen und Laborschläuche im chemischen Labor bestehen aus diesem Kautschuk. Sie sind temperatur- und lösungsmittelbeständiger als die normalen Gummistopfen aus Natur-Kautschuk (meist in grauer Farbe).

CSM

Chlorsulfonyl-Polyäthylen-Kautschuk

Dichtventile

Ventil zum Verschließen eines Behälters oder einer Leitung

Differentialdruck

Druckdifferenz zweier voneinander abgeschlossener Systeme.

Differentialvakuum

Vakuumdifferenz zweier voneinander abgeschlossener Systeme

Dilatator

sonden-, stift-, oliven- oder fadenförmiges, starres oder biegsames bzw. spreizbares Instrument zur – meist wiederholten oder stufenweisen – Organaufdehnung (Dilatation)

Dosiervorrichtung

Durch eine Dosiervorrichtung (z.B an einer Spritze) kann die Menge der abzugebenden Flüssigkeit voreingestellt werden.

Drainage

(frz. Entwässerung); die Ableitung krankhafter oder vermehrter natürlicher Körperflüssigkeiten (u. Gase) mit Hilfe eines Drains; evtl. unterstützt durch eine zweckmäßige Lagerung des Kranken; Ableitung erfolgt an die Körperoberfläche oder in ein anderes Hohlorgan oder in das Gewebe (äußere bzw. innere D.), u. zwar zeitlich begrenzt (Sicherungs-D.) bzw. als Dauerdrainage.

Dreiwegehahn

Hahn mit 180° Kükendrehbarkeit zur Regulierung von Flüssigkeiten

E/VA

Ethyl-Vinyl-Acetat

ear

engl. Abkürzung für "european authorized representative"; In der Medizintechnik bezeichnet man so eine Person od. Unternehmung, die als EU-Bevollmächtigter eine Vermittlerstelle zwischen einem Nicht-EU-Hersteller und den EU-Behörden einnimmt.

Einführbesteck

Als Einführbesteck bezeichnet man ein medizinsches Instrument welches speziell bei kardiologischen oder radiologischen Anwendungen zur Platzierung von Kathetern im arteriellen und venösen System verwendet wird.

Einlegespritzguss

Beim Einlegspritzguss werden automatisch oder von Hand i.A. Metallteile in das Werkzeug eingelegt und umspritzt.

einstufige Abrutschsicherung

Konstruktionselement eines Schlauchanschlusses, das das Abrutschen des Schlauches verhindert.

Elastomer (Gummi)

Elastomere sind bis zu ihrer Zersetzungstemperatur vernetzte (vulkanisierte) Polymerwerkstoffe, die bei niedrigen Temperaturen glasartig hart sind und selbst bei hohen Temperaturen nicht viskos fließen, sondern sich insbesondere bei Raumtemperatur gummielastisch verhalten. Gummielastisches Verhalten ist gekennzeichnet durch einen relativ niedrigen Schubmodul mit vergleichsweise geringer Temperaturabhängigkeit. (DIN 53501)

Elastomerformteile

Produkte aus einem Elastomer, die eine bestimmte definierte Form aufweisen.

Elektro-pneumatische Testinstrumente

Elektro-pneumatische Testinstrumente bieten beim Lecktesten den Vorteil, dass sie objektive Testergebnisse liefern. Die Testergebnisse sind wiederholbar und können als Grundlage für eine statistische Analyse dienen. Elektro-pneumatische Testinstrumente können sehr kleine Leckagen in kurzer Teit entdecken.

EO Sterilisation

EO = Kurzform von Ethylenoxid; Ethylenoxid Gas tötet Bakterien, Schimmel und Pilze ab, daher kann es zur Sterilisation von hitzeempfindlichen Substanzen verwendet werden. Die Sterilisation von Gewürzen mit EO wurde 1938 durch den amerikanischen Chemiker Lloyd Hall patentiert und wird heute noch verwendet. Zusätzlich wird EO zur Sterilisierung von Sanitätsmaterialien wie Verbänden, Nähten und chirurgischen Werkzeugen verwendet.

EPDM

Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk

Extrusion

(lat. extrudere: herausziehen); Bei der Extrusion wird Kunststoff in einem kontinuierlichen Verfahren durch eine Düse gepresst. Dazu wird der Kunststoff zunächst durch einen Extruder (auch Schneckenpresse genannt) mittels Heizung und innerer Reibung aufgeschmolzen und homogenisiert. Weiterhin wird im Extruder der für das Durchfließen der Düse notwendige Druck aufgebaut. Nach dem Austreten aus der Düse erstarrt der Kunststoff in einer Kalibrierung. Der Querschnitt des so entstehenden geometrischen Körpers entspricht der verwendeten Düse oder Kalibrierung. Produkte sind beispielsweise Rohre und Profile mit über der Länge konstantem Querschnitt, aber auch, nach Aufschneiden des entstehenden Schlauchs, Plastikfolien.

FDA

Abkürzung für "Food and Drug Administration"; Die FDA ist die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde; In der BRD kümmert sich das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte um diese Aufgabe.

FFKM

Perfluor-Kautschuk

FFPM

Perfluor-Kautschuk von Dupont

FKM

Fluorkarbon-Kautschuk

Flüssigkeitsfilter

Filter zum Reinigen eines Medikamentes beim Aspirieren von einem Vial in eine Spritze

Flussmessung

Verfahren zur Messung der Massenflussrate von Gasen. Dies Verfahren kann zur Bestimmung der Durchflussraten von Produkten, wie z.B. Kathetern oder auch zur Messung von Leckagen eingesetzt werden.

Flusstestgerät

Gerät zum Messen von Flussraten

FPM

Fluor-Kautschuk

French

Maßeinheit zur Kaliber-Bestimmung von Kathetern und Einführbestecken; 1 F = 0,33mm

FTIR-Analyse

Die Fourier-transformierte Infrarot (FTIR) Analyse wird in erster Linie zur qualitativen und quantitativen Analyse von organischen Verbindungen als auch zur Bestimmung der chemischen Struktur vieler anorganischer Verbindungen eingesetzt. Da chemische Bindungen Infrarot-Energie bei bestimmten Frequenzen oder Wellenlängen absorbieren, kann die chemische Struktur anhand des IR-Spektrums bestimmt werden. Das Spektrum der IR Transmission gegen die Frequenz oder Wellenlänge aufgetragen ist sein "Fingerabdruck", der im Vergleich mit Referenzspektren die Substanz identifiziert. Der Vorteil von FTIR Spektrometer liegt im schnellen und sensitiven Nachweis von Kleinstmengen bis hin zum Nanobereich.

Gamma Sterilisation

Sterilisation von Produkten mittels Gamma-Strahlen; Diese Methode bietet sich bei Produkten hoher Dichte und großem Volumen an, wo das Durchdringungsvermögen der Gamma-Strahlung von Bedeutung ist.
Die Gammasterilisation ist vollkommen rückstandsfrei, zeichnet sich durch hohe Dosishomogenität aus und erlaubt die Behandlung von Produkten, die mit anderen Technologien schwierig zu bewerkstelligen ist.

Gaschromatographie

Die Gaschromatografie bzw. -graphie (GC) ist eine spezielle Methode innerhalb der Chromatografie, bei der die mobile Phase aus einem Gas besteht. Dieses Gas wird über eine hohle Säule mit einem bestimmten Innendurchmesser geleitet, die mit einem bestimmten Material ausgekleidet ist, der stationären Phase. Das Material der Säulen besteht entweder aus Metall (bei älteren Säulen) oder aus mit Polyimid beschichtetem Quarzglas. Wichtig Kenngrößen sind hierbei auch der Säulendurchmesser und die Säulenlänge. Heutzutage wird überwiegend mit Kapillarchromatographie gearbeitet. Dabei haben die Trennsäulen normalerweise einen Innendurchmesser von 0,25mm und eine Länge von 25m. Der Vorteil besteht in der drastisch besseren Auftrennung ähnlicher Stoffe verglichen mit den früher verwendeten gepackten Säulen.

Gefäßschlingen

Retraktionsbänder aus Silikon zum Anschlingen von Gefäßen, Nerven u. Sehnen

Genauigkeit

Kleinster Wert, mit dem eine Größe reproduzierbar gemessen werden kann. Beachte: Genauigkeit > Auflösung

Genotoxizität

Zusammenfassende Bezeichnung für die Erbgut schädigende Wirkung durch erbgutverändernde, krebserzeugende und missbildende, also toxische Eigenschaft eines Stoffes. Bei den genotoxischen Substanzen wird zwischen direkt wirkende Karzinogene und Prokarzinogene unterschieden, welche erst durch Biotransformation in ein Karzinogen umgewandelt werden.

Geräte für Gaschromatographie

Gerät zur Verwendung bei der Gaschromatographie; Ein Gaschromatograf besteht im wesentlichen aus drei, resp. vier Teilen. Zuerst kommt der Injektor in welchen eine stark verdünnte Probe gelöst in einem niedrig siedenden Lösemittel eingespritzt wird. Dieser Injektor ist meist sehr heiß (200-250 °C) um eine rasche, vollständige Verdampfung der Probe zu erreichen. Als zweites kommt dann die Säule (Kapillare) welche in einen sogenannten Ofen eingebaut ist. Dieser ist dazu gedacht die Kapillare präzise (±1 °C) aufzuheizen um so durch bedacht gewählte konstante Temperatur oder durch Temperaturgradienten eine ebenso schnelle wie weitgehende Trennung des Gemisches zu erreichen. Am Ende der Säule kommt als drittes der Detektor. Dieser misst die von der Säule kommenden "Peaks" die von den (hoffentlich) aufgetrennten Substanzen erzeugt werden. Er liefert ein der Menge der Substanz entsprechendes Signal welches dann an einen Integrator oder heutzutage an einen Computer mit entsprechender Software geht.

Gummi- / Plastikverbindungen

Bei Gummi- Plastikverbindungen wird ein vorgefertigtes Plastikteil in ein Werkzeug eingelegt und mit Gummi überspritzt. Die Verbindung der beiden Materialien erfolgt entweder mechanisch durch das Design des Produkts oder chemisch. Beim chemischen Bonden ist eventuell das Vorbehandeln des Plastikteils mit einem Primer notwendig.

Gummi- Metallverbindungen

Bei Gummi- Metallverbindungen wird ein Metallteil in ein Werkzeug eingelegt und mit Gummi überspritzt. Die Verbindung der beiden Materialien erfolgt entweder mechanisch durch das Design des Produkts oder chemisch. Beim chemischen Bonden ist eventuell das Vorbehandeln des Metallteils mit einem Primer notwendig.

Hahnbank

Anordnung von zwei oder mehreren Mehrwegehähnen

Hämokompatibilität

Verträglichkeit des Werkstoffs, insbesondere seiner Oberfläche, mit dem "flüssigen Organ" Blut, ohne dass die stattfindenden Wechselwirkungen zu klinisch signifikanten negativen Reaktionen des Organismus bzw. schädigenden Änderungen des Werkstoffs und damit der Funktionalität eines Implantates führen.

hämostatisches Ventil

Das hämostatische Ventil verhindert den Rückfluss von patientenseitigen Flüssigkeiten

HD-PE

engl. Abkürzung für "High Density Polyethylen"

Heparin Lock

Injektion oder Infusion von Heparin zum Offenhalten von venösen Kathetern

HNBR

Hydrierter Nitril-Kautschuk

Hochdruckhahn

Ein- oder Mehrwegehahn der für den Einsatz bei hohem Druck (bis 1050 psi) geeignet ist.

Hydrolyse

Spaltung chemischer Verbindungen unter Wasseraufnahme, wobei das eine Spaltprodukt Akzeptor für entstehendes OH-, das andere für H+ ist.

IIR

Butyl-Kautschuk

In-vitro

im (Reagenz-)Glas, d.h. außerhalb des Organismus

In-vivo

im Leben, im lebenden Organismus

Infrarot-Analyse

Im infraroten Bereich (Wellenzahlbereich von 25 bis 2,5 (Wellenzahlbereich von 25 bis 2,5 ym)ym) ist die Absorption von Strahlung mit der Anregung von Molekülschwingungen verbunden. Diese Schwingungen können für die Identifizierung und Charakterisierung einer unbekannten organischen Verbindung verwendet werden.

Intrakutane Reaktivität

Prüfung auf Hautverträglichkeit, Testvarianten auf der Haut (Irritation) und in der Haut (intrakutane Reaktivität) möglich

Iridium

Iridium ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Ir und der Ordnungszahl 77.
Das sehr schwere, harte, spröde, silber-weiß glänzende Metall der Platingruppe gilt als das korrosionsbeständigste Element. Wegen seiner Härte und Sprödigkeit kann Iridium nur schwer bearbeitet werden. Es gilt als das Element mit der größten Dichte.

Isotop

griech. gleicher Ort, gemeint ist im Periodensystem; Atome mit gleicher Ordnungszahl aber unterschiedlicher Massenzahl. Der Begriff wurde von Frederick Soddy eingeführt. Es handelt sich also um Atome eines Elements, die sich nur durch die unterschiedliche Anzahl von Neutronen im Atomkern unterscheiden.

Kapillardrainage

Drainage durch Nutzung der Kapillarität; z.B. als Dochtdrainage. Flüssigkeit wird über die Kapillaren aus dem Körper geleitet.

Kapillarität

die durch die Oberflächenspannung hervorgerufene Erscheinung bei Eintauchen einer Röhre mit geringem Innendurchmesser („Kapillare“; Ø im Allg. < 1 mm) in eine Flüssigkeit

Karzinogenität

Maß für Eigenschaft von Substanzen, die bei normalen Zellen eine Krebsbildung zu verursachen.

Kautschuk

Kautschuke können durch Vulkanisation in Elastomere (das Wort Gummi ist gleichbedeutend) verwandelt werden. Kautschuk ist ein unvernetztes, aber vernetzbares (vulkanisierbares) Polymer mit gummielastischen Eigenschaften bei Raumtemperatur und in gewissen Grenzen in anschließenden Temperaturbereichen. Bei höherer Temperatur und / oder dem Einfluss deformierender Kräfte zeigt Kautschuk zunehmend viskoses Fließen, so dass er unter geeigneten Bedingungen formgebend verarbeitet werden kann. Kautschuk ist ein Ausgangspunkt für die Herstellung von Elastomeren (Gummi).

Klinische Studie

Nachdem sich ein Medikament oder Heilverfahren bei in-vitro -Untersuchungen und Tierversuchen als wirksam erwiesen hat, müssen vor der Zulassung klinische Studien am Menschen durchgeführt werden. Voraussetzung für die Durchführung von klinischen Studien ist die begründete Erwartung, daß die zu testende Substanz oder das zu testende Verfahren gegenüber den bisher angewendeten Präparaten oder Verfahren Vorteile hat. Klinischen Studien sind behördlich und wissenschaftlich streng überwacht. Der zuständige Arzt, der auch die Verantwortung gegenüber Probanden und Patienten trägt, muß diese vor Beginn über Ziel und Zweck der Prüfung sowie mögliche Wirkungen und Risiken informieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie ist freiwillig, die Versuchsteilnehmer können jederzeit aus dem laufenden Versuch ausscheiden. Engmaschige medizinische Überwachung und detaillierte Prüfprotokolle garantieren die Qualität der Ergebnisse sowie die Sicherheit der Teilnehmer. Zudem müssen Ethikkommissionen alle klinischen Studien vor Beginn prüfen und billigen. Grundsätze, nach denen klinische Studien durchzuführen sind, legte der Weltärzteverband 1964 erstmals in der "Deklaration von Helsinki" fest und erweiterte und präzisierte sie seitdem mehrfach.

Kompressionsverfahren

Verfahren zur Herstellung von Elastomerprodukten. Ein in Form und Gewicht vorbereiteter Mischungsrohling wird in das geöffnete Werkzeug gelegt und unter hohem Druck verpresst. Da das Material nur relativ kalt in das Werkzeug eingelegt werden kann, muss die zur Vulkanisierung erforderliche Wärmemenge über die Werkzeugoberfläche zugeführt und solange aufrechterhalten werden, bis der gewünschte Vulkanisierungsgrad erreicht ist.

Konfektion

standardmäßig (industriell) vorgefertigtes Anpassen an generelle Situationen ohne Berücksichtigung von Einzelfällen

Kontrastmittel

Flüssigkeit, die zur Verstärkung der Kontraste bei Röntgenaufnahmen verwendet wird. Durch Kontrastmittel werden die Röntgenstrahlen stärker (positive Kontrastmittel) oder schwächer (negative Kontrastmittel) absorbiert. Die am häufigsten verwendeten positiven Kontrastmittel sind Bariumsulfat und iodhaltige Verbindungen. Als negative Kontrastmittel finden Luft oder Edelgase häufig Verwendung.

Kontrastmittelspritze

Spritze zum Verabreichen von Kontrastmittel bei radiologischen und angiographischen Untersuchungen

Küken

Drehgriff eines Hahnes oder Hahnbank zur Manipulierung des Durchflusses

künstliche Alterung

Durch künstliche Alterung, die durch termische und mechanische Wechselbeanspruchung sowie klimatischer Belastungen der Prüflinge erreicht wird, läßt sich die natürliche Alterung verkürzen; Materialermüdungen und damit verbundene Spätausfälle sind dann bereits während der Entwicklungsphase zu erkennen.

Laparoskopie

Die Laparoskopie, auch minimal-invasive Chirurgie genannt, ist eine Operati-onstechnik, bei der der Operationsbereich nicht mehr aufgeschnitten und freigelegt wird, sondern durch minimale Schnitte Kamerasonden und Instrumente an den zu operierenden Bereich herangeführt werden.

Die Laparoskopie ist für die PatientInnen wesentlich weniger belastend als herkömmliche Operationstechniken. Die Operation kann ohne Blutkonserven durchgeführt werden. Die Schnitte sind klein, verheilen dementsprechend schnell und komplikationsfrei und hinterlassen kosmetisch kaum mehr sichtbare Narben. Die PatientInnen haben postoperativ weniger Schmerzen und können bald nach der Operation wieder essen und trinken. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen sollen nicht unerwähnt bleiben, denn diese minimal-invasive Operationstechnik hat wesentlich dazu beigetragen, die Aufenthaltsdauer zu senken. Mussten Patientinnen vor 20 Jahren bei einer Gallen-blasenoperation durchschnittlich 15 Tage im Krankenhaus bleiben, sind es heute sechs Tage.

Legierung

Eine Legierung ist ein Gemisch aus mindestens zwei Komponenten, von denen mindestens eines ein Metall ist. Eine Legierung weist metallische Eigenschaften auf, z.B. Metallglanz, elektrische Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit. Die Komponenten können chemische Elemente oder chemische Verbindungen sein. Die makroskopischen Eigenschaften der Legierung unterscheiden sich von denen der Komponenten.

Lexan®

Lexan ist ein Handelsname (GE Plastics) für den Werkstoff Polycarbonat (PC).

Luer

Luer = dt. Instrumentenmacher; gest. 1883 in Paris; normierter Ansatz für Injektionsspritzen (bzw. -kanülen); als L.-Lock mit Bajonettverschluss

Lumen

1. Bezeichnung für die innere Weite von Hohlorganen, im Gegensatz zum Raum auf deren Außenseite
2. eine internationale Maßeinheit des Lichtstroms
3. Einzelner Kanal eines Schlauches

Lumendichter

Gerät zum Veschließen eines Schlauchlumens bei Dichtigkeitsmessungen

Makrolon®

Makrolon® ist ein Handelsname (Bayer AG) für den Werkstoff Polycarbonat (PC).

Massenflussrate

Druckunabhägiger Messwert zur Bestimmung des Flusses von Gasen

Materialcharakterisierung

Qualitative und quantitative Bestimmung und Beschreibung der Eigenschaften eines Materials mit Hilfe von mechanischen, physikalischen und chemischen Analysemethoden.

Materialkombination

Verwendung von zwei oder mehreren unterschiedlichen Materialien

mehrstufige Abrutschsicherung

Mehrfach ausgeführtes Konstruktionselement eines Schlauchanschlusses, dass das Abrutschen des Schlauches verhindert.

Mehrwegehahn

Hähne steuern das Zu- und Ableiten von Flüssigkeiten

Membran

mittelhochdeutsch: membrane Pergament, von lat. membrana Häutchen, v. membrum Körperglied; eine Trennschicht, eine dünne Haut. Man unterscheidet zwischen Membranen, die zur Trennung von Stoffgemischen verwendet werden (semipermeable Membranen, Filtrationsmembranen, Trennmembranen, permselektive Membranen) und Membranen, die Schwingungen erzeugen oder modifizieren sollen (Schwingungsmembranen, Oszillationsmembranen)

MFQ

Fluro-Silikon-Kautschuk

Molybdän

Molybdän ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Mo und der Ordnungszahl 42. Das hochfeste, zähe und harte Metall besitzt einen silbrig weissen Glanz. Von allen Elementen der 5. Periode besitzt es den höchsten Schmelzpunkt. Von reduzierenden Säuren (auch Flußsäure) wird es ebenso wie der größere Bruder Wolfram nicht angegriffen. Deshalb wird Molybdän in großen Mengen zur Herstellung von säurebeständigen Edelstählen und Nickelwerkstoffen eingesetzt. Oxidierende Säuren wie heiße konzentrierte Schwefelsäure, Salpetersäure oder Königswasser führen zu hohen Abtragsraten. Ebenso unbeständig ist Molybdän in oxidierenden Akalischmelzen.

In kleinen Zusätzen dient es zur Härtung von Stahl.

Monolumenschlauch

(Monolumen Schlauch) Schlauch mit einem Kanal

Multilayerschlauch

(Mulitlayer Schlauch)
Schlauch der aus mehreren übereinanderextrudierten Materialien besteht, um Materialeigenschaften (z.B. Flusswiderstand, <--> mechanische Stabilität) zu kombinieren.

Multilumenschlauch

(Multilumen Schlauch)
Schlauch mit mehreren Kanälen

MVQ

Silikon-Kautschuk

Nadellose Komponente

Komponenten, die eine Anwendung ohne Metallkanülen ermöglichen

Niobium

Im Gegensatz zu medizinischem Edelstahl und anderen Implantationslegierungen ist Niobium ein reines Element, das nicht in weitere Komponenten aufgeteilt werden kann. Es ist hypoallergen (kann sicher in den Körper eingeführt werden ohne das es biologische Gegenreaktionen gibt), und kann als reaktives Metall auch eingefärbt werden. Niobium ist durch das chemische Kürzel Nb gekennzeichnet und wird in der Elemententabelle unter der atomaren Nummer 41 geführt.

Nitril-Butadien-Kautschuk

NBR-Kautschuk ist ein Polymerisat aus Acrylnitril und Butadien.
Eigenschaften:

* Druckbestaendigkeit in Abhaengigkeit der Shore-Haerte

* gute Verschleissfestigkeit

* gute quellbestaendigkeit in Mineraloelen und -fetten, Wasser, Wasser-Oel-Gemischen, aliphatischen Kohlenwasserstoffen

* Temperaturbereich von -30°C bis 100°C, Kaelteflexibilitaet bei Speziealtypen bis -55°C

OEM

Abkürzung für "Original Equipment Manufacturer" - Ein Hersteller kauft Teile von anderen Herstellern und bringt diese nach Absprache unter eigenem Namen auf den Markt als sogenannte OEM-Version.

okkludiert

verschlossen, verstopft

Okklusion

Teilweise (partielll) oder komplette Verstopfung eines Kanals

Orthoskopie

bedeutet Verzeichnisfreiheit, das Sehen ohne Abbildungsfehler. Betrachtung der Interferenzfarben eines doppelbrechenden Objekts in der Objekt-/Bildebene des Mikroskops.

PA

Polyamid

Palladium

Palladium ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Pd und der Ordnungszahl 46. Das seltene silberweiße Übergangsmetall der Platingruppe ähnelt im chemischen Verhalten sehr dem Platin. Palladium ist ein Metall und das leichteste Element der Platingruppe. Daher hat es von den Elementen dieser Gruppe den niedrigsten Schmelzpunkt und ist auch am reaktionsfreudigsten.

PEBA

Abkürzung für Polyether Block Amid; ein PVC-freier Kunststoff ohne Chlor und Weichmacher

Physikochemische Tests

Auf der Grundlage der United States Pharmacopeia 24 (USP 24) werden bestimmte Analysen (unter anderem die Bestimmung der nicht-flüchtigen Bestandteile, der Verbrennungsrückstände, der Pufferkapzität, der Schwermetalle, der Trübung, der reduzierenden Agentien, der total extrahierbaren Substanzen, der pH-Wert Änderung) durchgeführt, die die physikalischen und chemischen Eigenschaften von polymeren Materialien (z.B. Plastik, Elastomere) charakterisieren.

Plasmasterilisation

Das Prinzip der Plasmasterilisation basiert auf der Bildung von hochreaktiven Hydroxy- und Hydroxylradikalen aus Wasserstoffperoxid, die durch Verbindung an essentielle Zellbausteine der Mikroorganismen diese abtöten. Der Sterilisationsprozess läuft in 5 Phasen bei einer Kammertemperatur von 45°C ab. Innerhalb von 75 Minuten können Instrumente sterilisiert und anschliessend sofort wieder verwendet werden.

Platin

Platin ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Pt und der Ordnungszahl 78. Platin ist ein schweres, schmiedbares, dehnbares, edles, grau-weißes Übergangsmetall. Platin ist sehr korrosionsbeständig und wird zur Herstelllung von Schmuckwaren, Laborgeräten, Zahnimplantaten, Kontaktwerkstoffen und Katalysatoren verwendet.

Polycarbonat

PC

Polyisopren

Der deutsche Chemiker Fritz Hofmann erfand 1909 den ersten synthetischen Kautschuk (Polyisopren) und erhielt das erste Patent auf diesem Gebiet. Gleichzeitig führte er mit dem ersten Synthesekautschuk Vulkanisierversuche durch.

Polysulfon

PSU

PP

Polypropylen

Produkt zur Sterilisationskontrolle

Produkte mit denen die erfolgreiche/nicht erfolgreiche Sterilisation eines medizinischen Artikels nachgewiesen werden kann. Diese Produkte werden in unterschiedlichsten Variationen für die jeweilige Anwendung angeboten.

psi

=pounds per square inch; Maßeinheit bei der Druckmessung; 1 psi = 0,0689 bar

PTFE Katheter

arterieller Katheter. Katheterschaft aus Polytetrafluoroethylen

PU

Polyurethan ist ein vielseitiger Kunststoff mit hohem Innovationspotential, denn er bietet eine interessante Eigenschaftskombination aus Elastizität, Widerstandsfähigkeit und Alterungsbeständigkeit in einem weiten Temperaturbereich. Zudem kann PU durch Zugabe der unterschiedlichsten sogenannten Additive modifiziert werden. In der Medizintechnik wird Polyurethan zum Beispiel wegen seiner antithrombogenen Eigenschaften geschätzt. Ein wichtiger Vorteil ist außerdem die Biodegradierbarkeit von Polyurethan, d.h., es ist selbstabbauend.

PVC

Polyvinylchlorid ( PVC) ist der Werkstoff, der am häufigsten in der
Medizintechnik verwendet wird. Als Anwendungen seien hier
Infusionsschläuche, Druck.- und Hochdruckschläuche sowie Blutschläuche zu
nennen. Auch Katheter werden noch vereinzelt aus PVC hergestellt.

Der Vorteil des Werkstoffs PVC ist vor allem im Preis zu sehen. So beträgt
der Preis für ein aliphatisches Polyurethan bis zum 30fachen von PVC.

Aufgrund der Tatsache, dass verschiedene Eigenschaftsprofile nicht durch den
chemischen Aufbau des Produktes, sondern immer durch Additive, in der Regel
Weichmacher, erzielt werden, sind auch einige Nachteile bei PVC Schläuchen
vorhanden. So haben PVC Schläuche eine deutlich höhere Knickanfälligkeit
vergleichen mit Polyurethanschläuchen und die Weichmacher können in das
Medium migrieren. Um den Nachteil der Migration zu minimieren sind heute
aber auch PVC Typen auf dem Markt die kein Di-(2-ethylhexyl)phthalat (DOP)
als Weichmacher verwenden. Diese werden als sog. NO-DOP Schläuche vertrieben
und enthalten Tri-(2-ethylhexyl)trimelliat (TEHTM) welches sich durch eine
geringere Migration auszeichnet.

Reinraum

Ein Reinraum ist ein Raum in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen geregelt wird, der so konstruiert ist und verwendet wird, dass die Anzahl der in den Raum eingeschleppten bzw. im Raum entstehenden und abgelagerten Partikel kleinstmöglich ist und andere Reinheitsparameter wie Temperatur, Feuchte, Druck nach Bedarf geregelt werden. Neben der Reinheit der Luft, die mit aufwändigen und energieintensiven Klimaanlagen und mehrstufiger Filterung (Überdruckbelüftung) sichergestellt wird, gehört auch eine angepasste Arbeitskleidung und die entsprechende Arbeitstechnik dazu, die spezifizierte Reinraumklasse einzuhalten.

Röntgenkontraststreifen

Ein in ein Schlauch eingearbeiteter Streifen, der auf einer Röntgenaufnahme sichtbar ist.

rotierbarer Adapter

männlicher Adapter, welcher auch nach der Konnektierung mit einem weiblichen Ansatz drehfähig bleibt

Rüstzeit

Dauer für das Einrichten einer Maschine

Seldinger

Der schwedische Radiologe Sven Ivar Seldinger entwickelt 1953 die nach ihm benannte Seldinger-Nadel. Diese erlaubt eine einfache perkutane (durch die Haut) Gefässpunktion, vorzugsweise der Arteria femoralis (Beinarterie) und begründet damit die Geburtsstunde der modernen Angiographie (Darstellung von Blutgefässen). Die Seldinger-Nadel wird bis heute bei nahezu jeder Angiographie (in Seldinger-Technik) verwendet.

Seldinger-Technik

Die Seldinger-Technik ist eine für die Katheterisierung von großen Arterien entwickelte Methode der Punktion. Sie funktioniert in mehreren Schritten:

1. Punktion der gewünschten Arterie mit einer Doppelkanüle
2. Zurückziehen des Mandrin; Belassen der Kanüle im Gefäß
3. Einführen eines Führungsdrahtes über die Kanüle ins Gefäß
4. Entfernung der Kanüle und Vorschieben des Katheters über den Führungsdraht

Die Seldinger-Technik gilt heute als Standard bei der Arteriographie.

Shore

Härteprüfung nach Shore

Die Shore-Härte ist ein Werkstoffkennwert für Elastomere und Kunststoffe. Der Shore-Härte-Prüfer für Gummi und ähnliche Werkstoffe besteht aus einem federbelasteten Stift, dessen elastische Eindringtiefe ein Maß für die entsprechende Shore-Härte des Materials ist, die auf einer Skala von 0 Sh bis 100 Sh gemessen wird. Eine hohe Zahl bedeutet eine große Härte.

Shore-A wird angegeben bei Weichelastomeren nach Messung mit einer Nadel mit kleinem Radius.
Shore-D wird angegeben bei Zähelastomeren nach Messung mit einer Nadel mit größerem Radius.

Spritzgussverfahren

Das Spritzgießen von Kautschukmischungen erfolgt auf Kolben- und Schneckenspritzgussmaschinen. Die Schnecke knetet und durchmischt die unvulkanisierte Formmasse, die dabei plastiziert und homogen durchwärmt wird. Das warme Kautschukmaterial ermöglicht kürzere Vulkanisationszeiten.

Steckereinsatz

Dichtelement aus Gummi oder Elastomer zum Abdichten von Steckern

Sterilisierung

Bei der Sterilisierung eines Produktes oder Gerätes werden (im Idealfall) alle enthaltenen Mikroorganismen und deren Sporen abgetötet, sowie Viren, Plasmide und DNS-Fragmente zerstört. In der technischen Abgrenzung zur Desinfektion wird bei der Sterilisation um eine Größenordnung höher abgetötet/ inaktiviert. Es muss also auf höchstens 10-6 keimbildende Einheiten reduziert werden, soll heißen: Von 1 Mio. Keimen überlebt maximal einer.

Subchronische Toxizität

ist die Giftigkeit eines Präparates, das in wiederholten Dosen über längere Zeiträume, die in der Regel unter 10% der Lebenserwartung liegen, verabreicht wird und bei einmaliger Gabe noch unwirksam ist

Systemische Toxizität

ist die Giftigkeit eines Präparates, das im gesamten Körper (ganz entfernt am Ort der Anwendung) wichtige Organe schädigen kann

Tantal

Tantal ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Ta und der Ordnungszahl 73.
Es ist ein selten vorkommendes, weiches, graphitgraues, glänzendes Übergangsmetall mit hoher Korrosionsbeständigkeit bei Normaltemperatur. Bei höheren Temperaturen reagiert das Metall dagegen heftig mit fast allen Gasen under Versprödung, z. T. unter Feuererscheinung. Feinverteiltes Tantal(pulver) ist stark pyrophor und verbrennt unter starker Licht und Hitzeentwicklung, ähnlich Magnesium. Tantal wird verwendet für die Herstellung von medizinischen Instrumenten und Implantaten, da es nicht mit Körpergeweben und -flüssigkeiten reagiert.

Thoraxdrainage

Drainage, die zur Flüssigkeitsableitung aus dem Thoraxbereich dient

Titan

Titan ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Ti und der Ordnungszahl 22. Es gehört zu den Übergangsmetallen. Leicht, fest, dehnbar, weiß-metallisch glänzend und korrosionsbeständig ist es besonders für hochmobile und korrosive Anwendungen geeignet.

Transfergussverfahren

Beim Transfergussverfahren wird die Kautschukmischung in einen über oder unter der Werkzeugform angebrachten Hohlraum gefüllt. Schließt man die Presse, so drückt ein Kolben die Mischung über Angusskanäle in die auf Vulkanisierungstemperatur gehaltene Werkzeugform (Nest). Der erforderliche Druck ist höher als beim herkömmlichen Druckpressen.

Tuohy Borst Adapter

Drehventil welches den Rückfluss von patientenseitigen Flüssigkeiten verhindert

Ultraviolett-Analyse

Im ultravioletten Bereich (Wellenzahlbereich von 190 bis 400 nm) ist die Absorption von Strahlung mit der Anregung von Elektronen verbunden. Diese Schwingungen können für die Identifizierung, Reinheitsprüfung und Gehaltsbestimmung einer unbekannten organischen Verbindung verwendet werden.

Vial Adapter

Adapter zum nadellosen aspirieren von Medikamenten aus einem Vial in eine Spritze

Vulkanisation

Verfahren, bei dem der Kautschuk durch Änderung seiner chemischen Struktur - z.B. durch Vernetzung - in einen Zustand überführt wird, der ihm elastische Eigenschaften verleiht, sie wiederherstellt oder über einen breiteren Temperaturbereich ausweitet.

Zytotoxizität

Zytotoxizität ist die Fähigkeit von einigen chemischen Substanzen (Medikamente, Viren), Gewebezellen zu schädigen. Diese Schädigung kann auch durch Zellen des Immunsystems geschehen, diese Zellen nennt man zytotoxische Zellen (oder Antikörper).

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